Siegesserie bei den C1 Junioren gerissen

06.03.2016

Noch mit etwas müden Augen traf man sich früh morgens für die zweitletzte Meisterschaftsrunde in Frick. Dort angekommen, ein ausführliches Einlaufen und schon war es nach fast zwei monatiger Pause wieder so weit, der Schiedsrichter lud zur Partie gegen den UHC Bremgarten.

Man kennt sich und so blieb nicht unbemerkt, dass nicht alle Stammkräfte von Bremgarten anwesend waren. Nichts desto trotz, wollten die Obersiggenthaler die letzten guten Trainings bestätigen und mit viel Tempo agieren. Über die ganze Spieldauer gesehen, konnten die Trainer mit der offensiven Leistung mehr als zufrieden sein. Dass sich in der Defensive die eine oder andere Unkonzentriertheit einschlich, blieb aber nicht unbemerkt, und so gab es trotzdem hier und da ein lautes Wort auf der Obersiggenthaler Bank. Der schlussendliche 23:6 Sieg für den UHCO war verdient und machte Lust auf mehr.

Im zweiten Spiel gegen das Team Aarau wusste man um die Qualität des Gegners. Der Titel nimmt den Ausgang dieser Partie schon vornweg. Leider reichte es an diesem Tag nicht. So bleibt uns an dieser Stelle, als erstes nochmals die Gratulation nach Aarau zu senden. Das Spiel gestaltete sich von Anfang an offen mit Chancen für beide Teams. Der UHCO eröffnete jedoch schon bald das Score zum 1:0. Der Ausgleich von Aarau liess aber nicht lange auf sich warten und auch zum Pausentee war die Partie mit dem Zwischenresultat von 3:3 noch offen. Kleine Details wurden besprochen und mit genügend Selbstvertrauen aus der bisherigen Saison wollte man Ruhe in diesem engen Spiel bewahren. Dass der UHCO die zweite Hälfte direkt mit einem Powerplay beginnen konnte, kam natürlich sehr gelegen. Leider konnte man mit einem Mann mehr auf dem Feld nie wirklich überzeugen. Dieser Umstand kam den UHCO im Nachhinein teuer zu stehen. Das Team Aarau konnte durch Unaufmerksamkeiten in der Obersiggenthaler Verteidigung bis 5 Minuten vor Schluss auf 3:6 erhöhen. Die Timeout-Ansprache liess dann auch nicht mehr viel Taktisches zu.  Ob 3:6 oder 3:10 spielt keine Rolle war die Ansage, sprich den Gegner egal wo unter Druck setzen um möglichst schnell in Ballbesitz zu kommen. Als Trainer hatte man das Gefühl, dass die Junioren befreit vom Druck nochmals alles versuchten aus sich herauszuholen. Der Lohn war der Treffer zum 4:6. Als der Unparteiische noch eine Zweiminutenstrafe gegen unseren Gegner aussprach, lag wieder Spannung in der Luft. Wie schon erwähnt, das Powerplay stand an diesem Tag nicht unter einem guten Stern und so verstrich die Zeit dieser (gegen Ende doppelter) Überzahl ereignislos dahin. In dieser Phase der Partie war es sehr hektisch und als der Anschlusstreffer 30 Sekunden vor Schluss fiel, war die Spannung kaum zu überbieten. Ohne Torhüter versuchte man das Unmögliche noch zu erzwingen, leider ohne Erfolg.

Hängende Köpfe, Tränen in den Augen und Frust waren nach dem Spiel zu sehen. Es ist auch in Ordnung, dass eine solche Niederlage nicht spurlos an einem vorbeigeht. Jedoch ist es objektiv betrachtet nur ein Spiel, und dort gehört Verlieren dazu. Nebst einem starkem Gegner, liegen die Gründe für die erste Niederlage im laufenden Spielbetrieb sicherlich bei der mangelnden Chancenauswertung, fehlender Gefahr im Powerplay und ein Hauptpunkt lag im mentalen Bereich.  Man war nicht bereit, das körperbetonte und kämpferische Spiel von Aarau anzunehmen. Schönwetterunihockey mit ungenügender Chancenauswertung reichte an diesem Morgen gegen ein sehr diszipliniertes Aarau nicht. Gemeinsam im Team werden wir weitere Ursachen besprechen. Wenn wir die nötigen Erkenntnisse aus dieser Niederlage ziehen, werden wir gestärkt zurückkommen. Kopf hoch Jungs!

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