Herren 1 beendet Durststrecke

18.02.2014

Spiel UHCL-UHCO

Das Fanionteam des UHCO stand am Samstag 15.02. im Derby auswärts dem UHC Lenzburg gegenüber. Das Ziel war klar: der Negativserie sollte endlich ein Ende gesetzt werden.

 

So reiste die erste Mannschaft de UHCO am Samstag Nachmittag hoch motiviert nach Lenzburg. Man wusste dass man gut trainiert hatte und einen Aufwärtstrend zu verzeichnen hatte. Dies rief Coach Minder in der Garderobe auch allen noch einmal in Erinnerung, bevor man in die „Unihockeyschlacht“ zog. Die Mannen in schwarz legten beherzt und konzentriert los. Bereits nach knapp zwei Minuten konnte Hitz ein Zuspiel von Füglister hinter dem Tor zum 1:0 verwerten. Ein gelungener Start – zählte doch in letzter Zeit die Chancenauswertung nicht gerade zu den Stärken der Obersiggenthaler. Etwa drei Minuten später nutzten die Lenzburger eine Unsicherheit in der Obersiggenthaler defensive mit einem eiskalt verwerteten Querpass durch die ganze Box zum Ausgleich. Da passte für einen kurzen Moment überhaupt nichts in der Hintermannschaft der Gäste. Dennoch liess man sich davon nicht aus dem Konzept bringen und suchte erneut die Führung. Plötzlich brannte es lichterloh vor dem Tor der Lenzburger, welche sich nur noch mit einem illegal abgewehrten Ball (ein Lenzburger wehrte den Ball im Schutzraum ab) wehren konnten. Der Schiri kreuzte sofort die Arme über dem Kopf – Penalty. Hitz läuft an – und verwertet souverän. 2:1 für die Mannen in schwarz. Danach gings schnell: Bully im Mittelkreis, Gilli kann den Ball erobern und legt rechts rüber auf Vogler. Dieser schaut kurz auf, findet aber keine Anspielstation und hält einfach mal drauf – direkt unter die Latte. 3:1 UHCO. Zwei Minuten später kann der UHCO den Ball in der eigenen Zone erobern und Hitz und Füglister lancieren den Konter. Füglister passt auf Hitz und dieser haut den Ball in die Maschen. Zu viel des guten für das Heimteam aus Lenzburg. Sie nehmen bereits nach 10 Minuten ihr Timeout bim Stand von 1:4 aus ihrer Sicht und wechseln den Torhüter aus. Drei Minuten später können die Lenzburger dann eine Unsicherheit durch einen Wechselfehler zum Treffer zum 2:4 ausnützen. Mit diesem Resultat geht’s dann in die erste Pause. Für den UHCO war klar: Viel ändern musste man nicht. Einfach konzentriert Ihr eigenes Spiel durchziehen. Und so machte man sich wieder ans Werk, die Mission Derbysieg zu erfüllen. Aber bereits nach knapp zwei Minuten schaffte der UHC Lenzburg den Anschlusstreffer mittels Buebetrickli. Das bittere an diesem Tor: Die Obersiggenthaler schienen nur beeindruckt zu zu schauen. Danach geschah lange nicht viel Erwähnenswertes. Einige Chancen auf beiden Seiten, welche aber nichts Zählbares hervorbrachten. Dann 5 Minuten vor Ende des 2. Drittels war es erneut Hitz, welcher ein Zuspiel vom hinter dem Tor stehenden Füglister zum 3:5 verwerten konnte. Die Lenzburger hatten aber auch hier eine Antwort parat und konnten kurze Zeit später einen Abpraller nach einem Distanzschuss zum erneuten Anschlusstreffer einnetzen. Mit dem Stand von 4:5 gings in die 2. Pause. In der Garderobe spürte man, dass alle an den Sieg glauben und Diesen auch wirklich wollen. Entsprechend motiviert ging man dann nach der zweiten Pause wieder ans Werk. Doch Dieser Schuss ging irgendwie nach hinten los. Denn nach gut einer Minute liess sich die Verteidigung der Gäste austricksen und Lenzburg liess sich nicht zweimal bitten und glich aus zum 5:5. Doch dies liessen sich die Obersiggenthaler nicht gefallen. Keine Minute später schickte Niederberger Füglister auf die Reise, welcher eiskalt zum 5:6 verwertete. Scheinbar beflüglet von diesem Tor liess sich Füglister dann zu einem wiederholten Vergehen hinreissen und wanderte für zwei Minuten in die Kühlbox. Das Boxplay des UHCO stellte sich aber als sehr solide heraus. Den Lenzburgern gelang lange nichts. Erst zwei Sekunden nach Ablauf der Strafe, als Füglister schon wieder auf dem Feld war und auf dem Weg seine Kameraden zu unterstützen haute der Gastgeber das Runde ins Eckige. Ein sehr ärgerliches Tor, hatte man doch die Strafe eigentlich souverän überstanden. Kurze Zeit später hob der Schiedsrichter erneut die Hand und nach langen Diskussionen wanderte Schüpbach wegen einem angeblich zu hohen Stock ebenfalls für zwei Minuten raus. Aus Sicht der Gäste und fairerweise auch aus Sicht der Gastgeber eine sehr fragwürdige Entscheidung. Der UHCO überstand das Boxplay aber unbeschadet und auf der Uhr standen noch neun Minuten. Knapp 5 Minuten vor Ende dann ein Konter der Lenzburger. Hitz gelingt es dem Lenzburger mit fairen Mitteln den Ball aus der Schaufel zu fischen. Und trotzdem wandert die Hand des Schiedsrichters schon wieder nach oben. Stockschlag von hinten, so der Vorwurf des Refs an die Adresse von Hitz. Erneut eine sehr fragwürdige Entscheidung die es aber zu akzeptieren galt. Doch auch diese Unterzahl überstand man ohne Gegentor und das Ende kam immer näher. Eine Minute vor Schluss dann der Schreckmoment: Ein Lenzburger haut den Ball an den Pfosten und von dort rollt der Ball gefährlich hinter Frunz durch. Viel Glück hier für den UHCO. Aber auch die Lenzburger kommen noch einmal mit einem blauen Auge davon als Hitz Sekunden vor Schluss noch einmal loszieht, den Ball aber trotz einem Hechtsprung knapp nicht mehr erreicht. Die Sirene ertönt, Stand nach drei mal 20 Minuten: 6:6 – es geht ind die Verlängerung. Auf Seiten des UHCO war man sich einig, dass man kein Tor erzielen muss, denn mit einem Frunz im Tor und guten Penaltyschützen hatte man in einem allfälligen Penaltyschiessen sehr gute Karten. Doch einer hatte anscheinend leise Zweifel daran. Nach dem von Coach Minder oft zitierten Motto „gib dem Ball eine Chance ins Tor zu gehen“ schnappte sich Nedi den Ball und haute in von knapp vor der Mittellinie in den Winkel. Aus, Schluss, Vorbei !!! Auf der Uhr standen gerade mal 27 Sekunden (man munkelte, es sei Absicht gewesen von Niederberger, der die 27 auf dem Rücken trägt). Die Freude war riesig auf Seiten der Obersiggenthaler. Hatte man doch endlich bewiesen, wozu man eigentlich fähig wäre. Im Grossen und Ganzen sicherlich ein hart erarbeiteter und verdienter Sieg.

Endstand UHCL:UHCO 6:7 n.V.

Gilli (0/1); Vogler (1/0); L. Rothe (0/0); Kistler (0/0); Huber (0/0); Füglister (1/3); Hitz (4/0); Schüpbach (0/0); Niederberger (1/1); Luternauer (0/0); Mägert (0/0); Wettstein (0/0) Frunz (0/0); M. Rothe (0/0)

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