Enttäuschung zum Rückrundenstart

07.12.2013

Am Samichlaustag kam der TSV Unihockey Deitingen als Gast in die Sporthalle Obersiggenthal. Es sollte ein spannendes und hart umkämpftes Spiel geben, mit einer bitteren Niederlage für die Einheimischen.

Die Vorbereitungen auf das Spiel waren nicht sonderlich gut. Das Standardaufwärmen machten gerademal zehn Feldspieler mit. Luternauer und Gilli kamen erst just auf den Spielbeginn in die Halle und waren somit nicht optimal vorbereitet.

Das Spiel startete mit einer eher defensiv eingestellten Heimmannschaft. Ziel war es, nicht das Pulver schon am Anfang zu verschiessen um so am Schluss noch Reserven zu haben. Nach drei Minuten mussten die einheimischen aber das 0:1 hinnehmen. Ein Deitinger Sonntagsschuss fand den Weg ins Tor. Nicht verunsichern lassen und wieder sauber in der Defensive arbeiten hiess die Devise. Dies gelang auch. Nach knapp elf Minuten schloss dann Kistler einen zügig vorgetragenen Konter gekonnt ab. Danach startete der UHCO eine Druckphase, welche Früchte trug. Niederberger bezwang den gegnerischen Schlussmann mit einem seinen berüchtigten Weitschüssen. Für das Zuspiel war J. Frunz besorgt. Leider kam, wie schon oft in dieser Saison, kurze Zeit später der Ausgleichstreffer von Deitingen. Obersiggenthal war aber in den Köpfen parat und konnte noch vor dem ertönen der Sirene mit 3:2 in Führung gehen. J. Frunz versenkte den Ball auf Zuspiel von Gilli.

Das zweite Drittel startete von Beginn weg intensiv. Schon nach wenigen Sekunden kamen die Siggenthaler zu einer dicken Chance, konnten diese aber nicht nützen. Kurz danach musste einem Deitinger klar gemacht werden, dass ein Torhüter das Juwel von jedem Team ist und dass diesem nicht zu nahe gekommen werden darf. Kistler übernahm diese Aufgabe und bearbeite den gegnerischen Angreifer nicht gerade zimperlich. Nach fünf Minuten konnte M. Füglister alleine auf das Deitinger Tor ziehen, wurde aber dann von hinten gefoult. Klare Sache: Penalty. Hitz, welcher heute die Captainbinde von Gilli übernommen hat, machte sich auf den Weg. Ein nicht optimaler Abschluss fand dennoch den Weg ins Tor zur 4:2 Führung. Danach kamen die Gäste besser ins Spiel und erarbeiteten sich Chance um Chance. Einen Konter konnte A. Frunz mirakulös parieren, doch gegen den Abpraller war er machtlos. Die Siggenthaler, insbesondere Kistler, kämpften aber weiter (nicht nur im eigenen Slot). Nach einem herrlichen Solo über das ganze Feld schloss er eiskalt ab. Leider kam kurz darauf aber die Antwort des Gegners. Sie nutzen die Freiheiten im Siggenthaler Slot aus und drückten den Ball zum Anschlusstreffer über die Linie. Die Einheimischen mussten sich kurz vor dem ertönen der Sirene noch bei der Torlatte bedanken dass die knappe Führung in die zweite Pause gerettet werden konnte.

Kurz nach Wiederanpfiff wurde die Heimführung prompt auf 6:4 erhöht. Niederberger fand mit einem langen, hohen Pass Luternauer welcher im Stil eines Tennisspielers den Ball in die Maschen beförderte. Doch dann zogen die Siggenthaler schwache zehn Minuten ein. In dieser Phase kassierte man zwei Tore. Zwischenstand: 6 zu 6. Nach dem sechsten Gegentreffer kam das Time-out des UHCO. Die Spieler wurden aufgerüttelt und dies zeigte Wirkung. Kistler, heute in einer beneidenswerten Form, schoss seinen dritten persönlichen Treffer zur 7:6 Führung. Doch, zum wiederholten mal muss hier das Wort „leider“ verwendet werden, hielt die Führung nicht lange. Wiederum gewährte man den Gegnern zu viel Platz im Slot. Es kam noch schlimmer. Ein Distanzschuss eines Deitinger Verteidigers fand den Weg ins Tor und dies bedeutete die Führung der Gäste. Nun hiess es Alles oder Nichts. A. Frunz machte einem sechsten Feldspieler platz. Doch wie so oft resultiert diese taktische Massnahme in einem Empty-Netter. Schlussresultat 7:9.

Was für eine Enttäuschung für das Heimteam. Lange war der Sieg in Griffnähe, doch anstatt zu jubeln musste die vierte Niederlage in Serie hingenommen werden. Nichts desto trotz muss nun hart gearbeitet werden. Es muss verhindert werden, dass der Blues Einzug halten kann. Deshalb heisst die Devise: Aufstehen, Staub abklopfen und nach vorn schauen.

 

Frunz A. (0/0), Rothe M. (0/0), Wettsein (0/0), Kistler (3/0), Leder (0/1), Füglister O. (0/0), Gilli (0/1), Niederberger (1/1), Rothe L. (0/0), Frunz J. (1/1), Hitz Ma. (1/0), Luternauer (1/0), Füglister M. (0/0), Haag (0/0)

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