Enttäuschender Auftritt des Herren 1…

24.11.2014

Am 21.11.2014 trug das Herren 1 ihr Heimspiel gegen den UHT Schüpfheim aus. Nach dem grossartigen Erfolg gegen UAU war man gewillt an die Leistung anzuknüpfen und den nächsten Dreier einzufahren. Doch eine einfache Aufgabe würde dies nicht werden, was sich später herausstellte…

Zum ersten Mal benötigte Trainer Minder jede einzelne Zeile des Matchblattes. Trotzdem gab es einen grossen Abwesenden im Namen vom letztjährigen Topscorer Marcel Hitz. Doch das Kader ist breit aufgestellt und so sollte es möglich sein, diese Lücke zu füllen.

Der UHCO versuchte von Anfang an das Spieldiktat an sich zu reissen. UHT Schüpfheim stand kompakt hinten rein und setzte auf schnell vorgetragene Konter. Dies veranlasste den UHCO sich mit Distanzschüssen zu begnügen. Michael Hitz fasste sich ein Herz und zog von der „blauen Linie“ ab. Als roch er bereits den Braten, schlich sich Keller vor das Tor, hielt den Stock in den Schussweg hin und konnte den heranbrausenden Ball ins Tor ablenken – 1:0 für das Heimteam. Irgendwie begnügten sich die Herren in Schwarz mit der 1:0 Führung, denn sie drückten nicht weiter auf‘s Tempo. Vielmehr nahm man das Tempo des Gegners an. So ging es mit der knappen Führung in die erste Pause. Trainer Minder versuchte die Herren wach zu rütteln – mit mässigem Erfolg. Die gezeigte Magerkost aus dem 1. Drittel hielt auch im 2. Drittel weiter an. Und so plätscherte die Partie weiter vor sich hin. Zum Glück für die Zuschauer, war der Kiosk offen und so war wenigsten für sie ein wenig Abwechslung vorhanden. Die ohrenbetäubende Torsirene rüttelte die Zuschauer 3 Minuten vor der erneuten Pause aus dem Tiefschlaf. Doch nicht etwa der UHCO hatte getroffen – nein der Gast aus Schüpfheim markierte den 1:1 Ausgleichstreffer. Kurze Zeit später war dann auch das 2. Drittel Geschichte. Langsam aber sicher musste der UHCO den Turbo zünden, denn mit der gezeigten Leistung konnte man schlicht weg nicht zufrieden sein. Mindestens 2 Gänge höher müsste man schalten um die Partie noch in die richtige Richtung zu lenken. Dass dies aber einfacher gesagt ist, als getan, sah man der Mannschaft sofort nach Wiederanpfiff an. Hinzu kam, dass das Gastteam nach einem ärgerlichen Ballverlust und dem anschliessenden Zuteilungsfehler mit 1:2 in Führung ging. Dieses Gegentor war wie ein Weckruf für die Obersiggenthaler. Sie drückten vehement auf den erneuten Ausgleichstreffer. Der Chäpsler Keller himself traf nach Vorarbeit von Captain Gilli herrlich aus spitzen Winkel in das hohe Eck. Es zeichnete sich aber ab, dass es nur ein kurzes Strohfeuer war. Man knüpfte nicht etwa an den Schwung an, nein man kam wieder in den alten lamen und laschen Trott zurück. Das einzig Positive daran war, dass Frunz im Tor mit starken Paraden die schläfrige Truppe immer wieder im Spiel hielt. Doch das war auch schon der einzige Lichtblick im gesamten Spiel und das dies nicht bis in die Ewigkeit gut gehen konnte, war auch absehbar. Rund 5 Minuten vor Schluss war dann auch er machtlos. Er konnte zwar zweimal den Schuss abwehren, doch auf den dritten hatte auch er keine Antwort mehr parat, so stand es 2:3. Den Genickbruch erlitt man mit einem Mann weniger (Ausschluss Kistler) eine Minute später. Diese Hypothek war zu gross für die junge Truppe. Zwar rannte man noch einmal an, versuchte das Unmögliche möglich zu machen, doch es sollte nicht sein. So verlor man das Heimspiel ärgerlich aber absolut verdient mit 2:4.

Fazit: Nach dem tollen Auftritt gegen UAU zog man einen rabenschwarzen Abend gegen UHT Schüpfheim ein. Die Zuschauer, welche bis zum bitteren Ende ausgeharrt hatten, waren wirklich nicht zu beneiden. Was ihre Schützlinge auf dem Parkett boten war zum grossen Teil unerklärlich. Jeder einzelne im Team war weit davon entfernt von seiner „Normalleistung“. Für die Jungs heisst es nun, so schnell wie möglich das Spiel abhaken und sich auf die neuen Aufgaben zu fokussieren. Eine geschlossen Mannschaftsleistung von allen Beteiligten ist der Schlüssel um auf die Erfolgsspur zurück zu kehren. Solche Spiele gehören vielleicht zum Lernprozess der noch jungen Truppe dazu, wichtig ist daraus zu lernen um es beim nächsten Auftritt besser zu machen. Man darf gespannt sein, in welchem Kleid sich der UHCO beim nächsten Spiel gegen den benachbarten Brugg (Tabelle sowie geografisch) präsentiert.

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