Empfindliche Niederlage

05.01.2014

Am 04.01.2014 startete das Fanionteam des UHC Obersiggenthal mit dem Auswärtsspiel in Langenthal in das neue Jahr. Man durfte gespannt sein auf den Ausgang der Partie, war es ja bei der Heimrunde eine spannende Affiche.

Die Obersiggenthaler starteten gut in die Partie. Sie kamen zu Chancen und hinten versuchte man Stabilität reinzubringen. Dann aber kam der Dämpfer. Als wäre man auf der Chilbi auf einer „Butschiautobahn“ prallten Kistler und Luternauer gegeneinander. Die Folge war ein Ballverlust, was zu einer 2:1 Situation führte und schlussendlich auch für die Führung des Heimteams. Die Obersiggenthaler versuchten sich aber aufzurappeln, unternahmen viel um zu Chancen zu gelangen, doch reüssieren konnte bisher niemand. Im Gegenteil, ULA kam mit einem von Mägert unglücklich ins eigene Goal abgelenkte Schuss zur 2:0 Führung. Kurz darauf kam aber die Antwort der Obersiggenthaler. Sie konnten auf 2:1 verkürzen, dachten jeweils alle, nur das Schiedsrichtergespann aberkannte diesen regulären Treffer. Denn nicht der Obersiggenthaler Spieler sondern jener von ULA war im eigenen Schutzraum. Eine sehr ärgerliche Fehlentscheidung. Und als wäre diese Enttäuschung über den nicht gegebenen Treffer nicht genug, ging ULA mit einem abgelenkten Weitschuss mit 3:0 in die Pause. Es waren sich alle einig, das Spiel war noch nicht entschieden. Wenn man doch nur seine zum Teil sehr guten Chancen in der Offensive verwerten würde.

Rothe nahm sich diesen Satz zur Brust und setzte kurz nach dem Wiederanpfiff zum erweiterten Buebetrickli an. Mit Erfolg, der Ball war hinter der Torlinie. Somit war die Partie wieder neu lanciert. Doch dann schlichen sich ungewohnt viele, zum Teil haarsträubende Fehler im Aufbau der Obersiggenthaler ein. Hinzu kam, dass man immer wieder mit Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns nicht einverstanden war. Und diese Mischung verträgt keine Mannschaft. So kam es wie es kommen musste. ULA profitierte von den dummen Fehlern des UHCO und konnte ohne grossen Aufwand bis auf 8:1 davonziehen. Eine echte Blamage zeichnete sich da ab. Die Devise für das letzte Drittel war klar, man wollte für das Team spielen, nicht mehr auf dem Gegner oder den Schiedsrichtern rumhacken, sondern das eigene Spiel spielen und Freude am Unihockey haben. Dieses Unterfangen gelang mehrheitlich sehr gut. Der UHCO war im letzten Drittel klar die bessere Mannschaft, spielte sich Chancen um Chancen heraus. Doch es wollte an diesem Tag einfach nicht sein. Lediglich ein mikriges Törchen von Niederberger hinter der „blauen“ Linie schaute heraus. Ein Tor musste man auch noch hinnehmen. So stand es am Schluss 9:2 für ULA.

Ein krasses Resultat, welches nicht ganz dem Spielverlauf übereinstimmte. Der UHCO hatte im 1 sowie ziemlich deutlich im 3 Drittel mehr Schüsse auf das gegnerische Tor, waren spielbestimmend. Doch sie konnten ihre Chancen einfach nicht nutzen. Hinzu kam, dass sie auch nach der Weihnachtszeit immer noch das Christchindchen spielen. So viele Gegentore wurden dem Gegner schon halbwegs geschenkt. Das ist wirklich schade. Jetzt den Kopf in den Sand zu stecken, bringt aber auch nichts. So muss man sich nun aufrappeln um im nächsten Spiel diese Schmach wieder wegzumachen.

Gilli (0/0); Luternauer (0/0); Bösch (0/0); Kistler (0/0); Mägert (0/0); Füglister (0/2); Rothe (1/0); Hitz (0/0); Niederberger (1/0); Wettstein (0/0); Schüpbach (0/0); Frunz (0/0); Hunziker (0/0)

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