Einblicke ins Sommertraining des Herren 1 – Part III

05.07.2020

Das Fanionteam des UHC Obersiggenthals kam als bestes 3. Liga Team der vergangenen Saison doch noch zum unverhofften Handkuss nächste Saison in der 2. Liga mitzuspielen. Da sich ein Team freiwillig dazu bereit erklärt hatte, dem UHC Obersiggenthal ihren Startplatz zu überlassen, war der Weg frei für die Mannen aus dem Siggenthal.

Dieses Geschenk nahm das Team dankend an und so war schnell allen Beteiligten klar, das Sommertraining findet heuer wohl nicht in der Badi statt. Es muss dringend an der Fitness gefeilt werden. Wie aus Trainerkreisen zu hören war, erhielten einige Protagonisten sogar zusätzlich einen individuellen Trainingsplan zugesteckt. Das dies nicht einfach eine ausgedachte Floskel ist, beweist die rasante Zunahme an gekauften Drahteseln, welche die Beat Breu’s der Zukunft schon fast täglich ausfahren und an ihren Oberschenkel und Wädlis arbeiten.

Das Redaktionsteam war wieder fleissig in der Gegend unterwegs und besuchte einige Spieler in ihren eigenen 4 Wänden. Wie bei den vergangenen Artikeln, kam auch dieses Mal erstaunliches zum Vorschein. Es wurde über den Aufstieg, die neue Saison, persönliche Ziele etc. gesprochen. Doch all das irrelevante Geschwafel lassen wir mal gekonnt bei Seite und konzentrieren uns auf die getätigten Aussagen zwischen den Zeilen. Was es damit auf sich hat, steht nachfolgend.

Feinschmecker Schüpbach

«Die Breaking-News, dass wir aufgestiegen sind und in einer Ostschweizer-Gruppe eingeteilt wurden, liess meinen Puls in die Höhe schnellen. Meine Recherchearbeiten über Lokalitäten mit dem Slogan «aus der Region für die Region» scheint sich nicht nur für das Trainingsweekend zu begrenzen und kann nun ein wenig erweitert werden. Die regionale Verpflegung und Verköstigung nach einem anstrengenden Spiel ist genauso wichtig wie das Eisbad zu Hause im Aargau. Ich freue mich darauf, meinen Mitspielern meine Favoriten zu zeigen.»

Wasserfrosch Weibel

«Das Sommertraining macht mir grosse Freude. Schliesslich arbeite ich schon fast täglich an meiner Bikinifigur. Diese brauche ich aber nicht unbedingt für’s Unihockey, vielmehr ziele ich darauf in der Badeanstalt eine gute Figur abzugeben. Der Zufall will es nämlich, dass sich das Planschbecken zwischen meinem Arbeitsort und dem Eigenheim befindet. Einen kurzen Abstecher nach dem verdienten (a.d. R. ernsthaft? verdient?) Feierabend kommt jeweils wie gerufen. Und da möchte ich schon Eindruck hinterlassen, wenn ich gestrählt vom 3 Meter hohen Sprungturm zum Seemansköpfler ansetze und mich kurz darauf wieder auf die Liege setze und dem Geschehen rund ums Wasser zuwende.»

Unermüdlicher Trobl

«Das Sommertraining gehört wahrlich nicht zu meiner Kernkompetenz. So mache ich zwar mit, aber der Spassfaktor fehlt mir komplett. Um dieses Manko nachzuholen, spiele ich seit geraumer Zeit das mit fortlaufender Spieldauer immer witziger werdende Spiel mit den vielen Bechern und dem Pingpong-Ball (a.d.R. nein es ist nicht das Büchsenschiessen damit gemeint). Mein Wurftrainer sagte mir zwar, dass ich nicht mit viel Talent gesegnet sei, doch mit ein wenig Glück könne man mit dem Vorhandenen doch noch etwas Akzeptables daraus machen. Der letzte Ernstkampf ging jedoch gänzlich in die Hose. Trotz stark aufspielendem Teampartner hagelte es nur so von schmerzlichen Niederlagen. Der Weg scheint lange zu gehen, wohl auch über den Start der Unihockeysaison hinaus. Ob sich diese beiden «Sportarten» miteinander vereinbaren lassen, ist selbst für mich ein grosses Fragezeichen.»

Einmal mehr wurden bei den Besuchen zu Kaffee und Kuchen (wobei es leider nicht immer Kuchen gab) interessanten Aussagen gemacht. Es wurde eifrig aus dem Nähkästchen erzählt. Der nächste Roadtrip ist bereits in Planung. Wo und wann an den Hausglocken geklingelt wird, verraten wir aber natürlich nicht – surprise surprise.

Wie eingangs erwähnt stieg das Fanionteam schlussendlich ein wenig unverhofft doch noch in die 2. Liga auf. Verdient haben es sich die Mannen allemal, da sie eine sehr ansprechende Saison gespielt haben. Die Losfee wollte es so, dass sich die Herren mit Ostschweizer-Teams messen müssen. In weiser Voraussicht seitens des Trainergespannes bereitet man sich schon seit Jahren in dieser Gegend auf die neue Saison vor und konnte sich so schon an das Klima und auch den (aussergewöhnlichen) Dialekt gewöhnen. Das ganze Team freut sich riesig auf die neue und spannende Aufgabe. Der Aufstieg sorgte jedoch nicht nur sportlich für Jubelschreie, nein er löste auch die anfangs Saison festgelegte Aufstiegsprämie der «Garage Weibel» aus. Ein grosses Dankeschön an dieser Stelle gebührt unserem Co-Sponsor, welcher unser Verein seit Jahren die Treue hält und unterstützt.

News verfasst von Oliver Füglister

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