Ein gewonnener Punkt gegen UAU

31.01.2015

Die 1. Mannschaft des UHCO empfing am vergangenen Freitag das Team von Unihockey Aargau United. In der Hinrunde konnten die Siggenthaler überraschend mit 7:4 gewinnen. Auch beim Rückspiel konnte das Team um Coach Minder lange Paroli bieten, mussten sich aber in der Verlängerung mit 5:4 geschlagen geben.

Bereits vor dem Spiel mussten die Spieler des UHCO eine Hiobsbotschaft verkraften: Captain Gilli hatte erneut Besuch von seiner Angstgegnerin, der Verletzungshexe. Somit fiel er für das Spiel aus. Da mit Kälin ein weiterer Center nicht anwesend war, sprangen Marti und Kistler in die Bresche und übernahmen neben Füglister die Spielmacherpositionen.

Das Spiel wurde von Anfang an intensiv geführt. Kein abtasten. Marti hatte nach einer Minute bereits einen ersten Warnschuss in Richtung UAU-Tor abgefeuert. Doch die Gäste hatten in der Anfangsphase mehr vom Spiel. Nach etwas mehr als vier Minuten nutzen sie die gute Startphase für den ersten Treffer. Nach einem Pfostenschuss stimmte die Zuteilung in der Hintermannschaft des Heimteams nicht mehr und ein Gastspieler kam ungehindert zum Abschluss. Danach war weiterhin das Gästeteam am Drücker doch die Siggenthaler kamen immer besser in das Spiel. Nach 13 Spielminuten wanderte ein UAU-Spieler in die Kühlbox. Die Siggenthaler nutzten in den vergangenen Spielen einige Powerplays – so auch heute. Nach dem eineinhalb Minuten des Überzahlspiels durch waren, netzte Burkhalter nach einem Zuspiel von Marcel Hitz zum 1:1 mit einem schönen Schlenzer ein. Das Heimteam hat nun in die Partie gefunden. Kurze Zeit später verpasste Füglister eine gute Chance für das Siggenthaler Führungstor. Kurz vor Drittelsende zog das Heimteam leider wieder einmal zwei Rabenschwarze Minuten ein. In der 18. und der 20. Spielminute trafen die Gäste und konnten somit mit einem zwei Tore Vorsprung in die erste Pause.

Das Heimteam merkte, dass in diesem Spiel durchaus etwas Möglich ist. So kamen sie motiviert und parat aus der Garderobe. Nach dem das Spiel fünf Minuten hin und her ging fasste sich Kistler ein Herz und hämmerte in der nähe der Mittellinie auf den Ball. Dieser fand den Weg an Freund und Feind vorbei ins gegnerische Tor zum 2:3 Anschlusstreffer. Der clevere Querpass kam von Verteidiger Leder. Danach musste Heiniger auf die Strafbank. Die engagierte Defensivleistung der Siggenthaler zahlte sich aus und dieses Unterzahlspiel konnte schadlos überstanden werden. Dieser Teilerfolg schien dem Heimteam Aufschwung zu geben. Kurze Zeit später konnte Canzani alleine aufs UAU-Tor ziehen, leider ohne dabei zu reüssieren. Auch Gooli Frunz war voll parat und rettete in der 37. Spielminute mirakulös als der Ball auf der Torlinie kullerte. Rund eine Minute später gab es auf Seiten des UHCO zwei Prämieren: De Santis erzielte sein erstes Tor für die 1. Mannschaft zum 3:3 und der Assist dazu kam von der Neuverpflichtung Burkard, ebenfalls sein erster Scorerpunkt. Somit konnte das zweite Drittel mit 2:0 gewonnen werden und die Teams gingen mit dem Zwischenstand von 3:3 in die zweite Pause.

Die beiden Teams stellten sich auf ein hartes Schlussdrittel ein. Nachdem die Gäste einen Lattenschuss zu beklagen hatten, konnten sie in der 46. Spielminute ihren vierten Treffer bejubeln. Ein abgelenkter Schuss fand den Weg ins Tor, für Frunz gab’s da nichts zu halten. Dann kam der grosse Auftritt von Keller aka Chäpsler #9. Als Joker auf dem Matchblatt kam er in der 50. Spielminute zum ersten Auftritt – und der Joker stach. Kalt wie eine Hundeschnauze düpiert er den gegnerischen Torhüter in der nahen Ecke zum 4:4. In der 53. Spielminute schäpperte es wieder am Torgehäuse des Heimteams. Kurze Zeit später nahm wiederum ein UAU-Akteur auf der Strafbank platzt – die grosse Chance für den UHCO. Doch leider konnte das Überzahlspiel diesmal nicht genutzt werden. In der 58. Spielminute konnte sich das Heimteam wieder beim Torgehäuse bedanken. Über mangelndes Glück konnte man sich sicherlich nicht beklagen. Da die Gäste unbedingt die drei Punkte aus der Sporthalle entführen wollten, spielten sie für die letzten zwei Minuten mit sechs Feldspieler. Dies ging beinahe in die Hose als Bumbach aufs leere Tor schiessen konnte. Im letzten Moment wurde dieser Schuss aber noch geblockt. So hiess es nach 60 Spielminuten 4:4.

Beide Teams erhielten je einen Punkt und in der Verlängerung wurde noch um einen Zusatzpunkt gespielt. Die Geschichte der Verlängerung ist schnell erzählt: Bereits nach einer halben Minute konnten die Gäste mit einem abgelenkten Schuss ihr fünftes und entscheidendes Tor bejubeln.

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