1. Playoutspiel

08.03.2014

Headcoach Martin Minder tritt charismatisch und engagiert vor die Spieler der ersten Mannschaft. Mit dem guten Gefühl der letzten Trainings im Hinterkopf implementiert er die Werte Leidenschaft, Siegeswille und Qualität in den Kopf der Mannschaft. Unter dem Motto „Jez gahds ab“ meint Mentor Michael Back die Situation locker anzugehen und unbedingt rasch in den „Gamemodus“ zu kommen.

Herr Luternauer winkt kurz vor dem Gang aus der Kabine noch mit dem Zeigefinger und meint, man müsse auf alles vorbereitet sein. Genau dies bewahrheitet sich dann auch gleich nach 14 Sekunden im Startdrittel, als ein Schüpfer einfach mal Backhand den Ball aufs Tor drischt und per Zufall noch exakt in den Angel trifft. Mit Siegeswille agiert dann die Nummer 22, welche 3.5 Minuten später einen Schuss der Nummer 8 im Slot zum Ausgleich verwertet. Nach 05:08 schliesst Kistler zur 2:1 Führung aus dem hohen Slot ab. Dies nach einer herrlichen und qualitativ hochstehenden Passkombination durch die Mittelzone . Durch ein Tor im Power Play aus engem Winkel gleichen die Schüpfer bei 16:59 zum 2:2 aus. Das Startdrittel somit ausgeglichen.

Im 2. Drittel ist es nach 26:28 die Nummer 27, welche mit einem äusserst leidenschaftlich gezogenen und gezirkelten Schüsschen ins hohe Eck ein Freistosstor zur 3:2 Führung des Heimteams erzielt. Unglücklicherweise verwerten die Schüpfer innerhalb von 8 Minuten zwischen 27:42 und 35:40 3 Konterchancen zu 3 Toren zum 3:5. Zu beurteilen ob man im offensiv zu harmlos auftritt um mehr Tore schiessen zu können, oder ob man defensiv zu viele Fehler begeht, welche zu viel Gegentoren zulassen, ist wohl die zentrale Frage des Qualitätsmankos im Mittelabschnitt.

Im Schlussabschnitt stand der Siegeswille im Vordergrund, da man ein frühes Break in der Serie unterbinden will. Ein Lattenknaller von Olli nach 50:49 ist die erste bemerkenswerte Aktion, was nichts gutes Erahnen lässt. 9 Sekunden später wurde aber Schüpfen für Stossen bestraft. Daraus resultierte nach 51:40 der Anschlusstreffer zum 4:5 im Powerplay, verwertet durch Hitz im Slot. Über das Spiel hinweg zeigte man bis anhin oft sehr hohe Spielanteile und konnte Druck auf den Gegner ausüben. Genau diesen Druck muss man nun die letzten 8 Minuten konstant hoch halten. Leider passierte dasselbe wie im Mitteldrittel, man ermöglichte tödliche Konter. So entwickelte sich das Spiel zu einem Schlagabtausch und nicht zu einem Pressing des Heimteams. So war der weitere Verlauf 53:18 ein Schüpfertreffer zum 4:6 ; 54:46 Anschlusstreffer UHCO zum 5:6 ; 55:40 und 57:23 Treffer zum 5:7 und 5:8 Endstand. Im Nachhinein sicher auch etwas glücklich was die Schüpfer zeigten, jedoch auch kaltblütig genug um das Spiel des UHCO immer wieder empfindlich zu sabotieren. Aus der Sicht des UHCO ist man nun bemüht, dieses Bild ab sofort umgekehrt zu gestalten. JEZ GAHDS AB !!!

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